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Herzlich Willkommen bei den Weilemer Schützen
Wir freuen uns sehr, dass Du hier zu uns gefunden hast. Die Weilemer Schützen sind der älteste Verein in Weil im Schönbuch.
Wir haben uns ganz den verschiedenen Möglichkeiten des Schießsports verschrieben, seien es verschiedene Pistolen- oder Gewehr-, Bogen- oder sogar Blasrohr-Klassen. Unter den verschiedenen Sportarten im Menü finden sich aktuelle Informationen.
Bis Anfang 1952 bestand noch das Waffenbesitzverbot für Zivilpersonen. Danach wurden in Württemberg Schützenvereinigungen wieder geduldet. Auch bei einigen Weiler Bürgern zeigte sich der Wunsch, wieder sportlich zu schießen.
In der von Wilhelm Scheuermann einberufenen Versammlung am 25. Juni 1955 im Gasthaus zur Linde, beschlossen dann die Anwesenden, unter dem neu gewählten Vorstand Emil Notter, den Schützenverein Weil im Schönbuch e.V. zum 1.Juli 1955 wieder neu zu gründen. Der Zweck sollte das sportliche Schiessen und die Pflege der Geselligkeit sein. Auf Wunsch der Mitglieder wurde von Seiten der Gemeinde das jetzige Schiessgelände zum Bau einer neuen Schiessanlage mit Vereinsheim wieder zur Verfügung gestellt. Dadurch konnte noch im selben Jahr ein neuer Schiessstand mit 6 Kleinkaliberbahnen, als Fachwerkbau in Eigenleistung erstellt werden. Einweihung- und Königsschiessen war am 13. November 1955. Erster "Nachkriegsschützenkönig" war Emil Geiser.
Durch das ständige Anwachsen der Mitgliederzahl und deren Bedürfnisse im sportlichen Schiessen, sowie in der Pflege der Geselligkeit, war es auch erforderlich das Schiessgelände, die Schiessbahnen, die Schiessstände mit den technischen Einrichtungen, aber auch die Vereinsgaststätte immer wieder zu erweitern.
Für diese Erweiterungen mussten seit 1955 mehr als 7500 Kubikmeter Erde, Sand, Steine und Felsen unter schwierigsten Bedingungen abgetragen werden.
Nach der Auflösung des Kaiserreiches 1918, gliederte sich dann 1920, der Militärverein in den Kriegerverein ein. Der Vorstand war Johann Gottlieb Nestele. Als Zeichen der Einigkeit bei öffentlichen Anlässen wurden stets beide Fahnen geführt. Jedoch in den folgenden Jahren trat das Interesse für das Kleinkaliberschiessen immer mehr in den Vordergrund und deshalb auch der Drang eine Schiessbahn zu errichten. Dazu kam noch der Umstand, dass der damalige Jungbauernbund im Gewand Aischbach ebenfalls eine Schiessbahn erstellen wollte. Das Kopf an Kopf-Rennen gewann jedoch der Kriegerverein.
Es endet mit der Entscheidung, dass der Verein 1925 unter der Leitung von Revierförster Wilhelm Schilling in den Krieger- und Schützenverein umgetauft wurde. Um allen Meinungen gerecht zu werden, wurde die Fahne vom früheren Militärverein auf den neuen Namen umgestickt. Durch die Genehmigung der Gemeinderäte war es möglich geworden, in den im Gewand Aschenöfele gelegenen Steinbruch, schnellstens eine 50 Meter Kleinkaliberschiessbahn mit Zeigerdeckung, zu errichten.
Als Schiessstand und Gemeinschaftsraum diente ein 10 Meter langer ausgedienter Reichsbahnwagen.
Nach dem politischen Umbruch 1933 konnte der Verein seine Eigenständigkeit nur unter erschwerten Bedingungen und Auflagen erhalten. Jedoch mit dem Zusammenbruch 1945 kam für das gesamte Schützenwesen und somit auch für die Weiler Schützen, die zwangsläufige, totale Auflösung. Die Schiessanlage wurde zerstört. Der Eisenbahnwagen abgebaut. Die vorhandenen Vereinsfahnen würden im Rathaus sicher aufbewahrt.
Mit dem Bäckermeister Ernst Heimerdinger als Vorstand gründeten jüngere Bürger aus unserer Gemeinde, den Militärverein 1887 Weil im Schönbuch. Die ebenfalls freiwillige Vereinigung hatte jedoch dieselben Ziele, sowie die gleiche Orientierung, wie der Kriegerverein. Deshalb war auch der Auftritt dieser beiden Vereine in der Öffentlichkeit stets gemeinsam. Ihr Ehrenvorstand war der Rittmeister Julius Umraht, damals Forstamtmann in unserer Gemeinde.
So erreichte man die Jahrhundertwende. Als dann jedoch 1908 in England das Kleinkaliberschiessen für die Olympischen Spiele in das Programm aufgenommen wurde, dauerte es nicht mehr lange, bis sich auch die ersten Schützen aus Weil dafür interessierten.
So konnten 1910 zwei Schützen aus Weil bei einem Preisschiessen der Böblinger Schützengilde den 3. und 4. Platz belegen. Es waren dies die Schützen: Rohrmoser und der damalige Revierförster Walz.
Als nachfolgende freiwillige Vereinigung wurde dann im Jahr 1871, durch den Tambour Johann Adam Zimmermann, der Kriegerverein 1870/71 Weil im Schönbuch ins Leben gerufen. Die Gemeinschaft war vaterländisch, patriotisch, königs- und kaisertreu orientiert. Ihr Ehrenvorstand war der damalige Schultheiß Hermann Singer.
Die Wiege und Tradition der Schützen aus Weil im Schönbuch gründet sich aus der Zeit der Bürgerwehr, welche am 31.Mai 1848 durch den Gemeinderat und den Bürgerausschuss gegründet wurde. Dokumentiert durch das Protokoll der damaligen Sitzung. Bekräftigt durch die öffentliche Bekanntmachung, im Böblinger Bote, zur Fahnenweihe am 9. September 1848.
Weil hatte damals eine der ersten Bürgerwehren im Amtsbezirk Böblingen. Ihr Vorsitzender war der Dorfschultheiß Christian Gottlob Wacker.
Die freiwilligen Mitglieder hatten die Aufgabe, die Sicherheit der Personen und das Eigentum zu schützen.
Seit Mitte des Jahres 2001 haben wir das Training im sportlichen Bogenschießen aufgenommen. Hauptsächlich schießen wir Recurvebögen, die dem klassischen Robin Hood Bogen recht ähnlich sind. Der Recurve Bogen ist der klassische europäische Bogen. Im frühen Mittelalter wurde speziell in England der sogenannte englische Langbogen geschossen. Aus dem Fernen Osten und Asien kam die typische Recurve Form ins Abendland. Da die Wurfkraft größer ist setzte sich dieser Bogen bald in Europa durch. Heute wird als Turnierbogen ausschließlich der Recurve-Bogen geschossen. Gegenüber dem Compoundbogen, der mit dem Flaschenzugprinzip arbeitet und je nach Art der „Rollen“ (Camecords) eine Zugkraftreduktion von bis zu 80% erreichen kann, so ist beim Recurvebogen der Kraftverlauf fast linear ansteigend. Das heißt beim Auszugspunkt des Recurvebogens liegt die volle Leistungskraft auf den Fingern, wobei sie beim Compound um bis zu 80% minimiert wird und erst beim Lösen freigegeben wird. Der Recurvebogen ist teilbar und besteht aus dem Mittelteil, den Wurfarmen, der Sehne, zum „Zubehör“ zählen das Visier, die Pfeilauflage, der Button, das „Stabilisationssystem“.
Von April bis Oktober schießen wir im Freien und in den Wintermonaten in unserer neuen Halle. Selbstverständlich hat der Verein auch hier verschiedene Bögen zur Auswahl.
Bogenschießen im Weilemer Schützenverein Bogenschießen ist eine koordinationsintensive Sportart, die Körper und Geist gleichermaßen fordert. Sie kann von Jung und Alt betrieben werden und stellt nur minimale Ansprüche an die physische Statur. Egal, ob Riese oder Zwerg, ob kräftig oder schmächtig, beim Bogenschießen sind wir alle gleich und für jeden gibt es das richtige Material. Dennoch ist die körperliche Konstitution ein wesentlicher Grund ab wann man mit dem sportlichen Bogenschießen anfangen kann. Wir sehen als Anhaltspunkt etwas 10-12 Jahre, je nach Konstitution, als Einstiegsalter an.
Konzentrationsfähigkeit, Training und Hingabe bestimmen unseren Sport und letztendlich hängt das Ergebnis nur von jedem selbst ab. Ein wenig Kraft und Koordinationsvermögen sind von Vorteil, beides kann man sich aber auch antrainieren.
Grundlegend gibt es 3 unterschiedliche Techniken des Bogenschießens. Wir trainieren und nehmen an Meisterschaften und freien Turnieren in folgenden Kategorien teil:
Olympischer Recurve Bogen
Compound Bogen
Blank Bogen
(Die Teilnahme an Turnieren ist selbstverständlich freiwillig!)
Der Olympische Recurve Bogen ist ein Bogen mit Visiereinrichtung und gegebenenfalls mit Stabilisatoren.
Der Compound Bogen basiert auf einem speziellen Konstruktionsprinzip und funktioniert über exzentrische Kurvenscheiben. Dadurch kann eine größere Beschleunigung der Pfeile erreicht werden. Meistens hat ein Compound Bogen eine Optik als Zieleinrichtung. Stabilisatoren helfen ebenfalls bei der Verbesserung der Präzision.
Ein Blankbogen kann ein normaler Olympischer Recurve Bogen sein, jedoch ohne Visiereinrichtungen und Stabilisatoren, also blank.
Außerhalb von Meisterschaften und Turnieren bieten wir Bogen-Events für Freizeit- und Betriebsgruppen sowie Bogennachmittage für Kindergeburtstage an. (Sprechen Sie uns gerne einfach darauf an!)
Warnung: Bogenschießen kann zu akutem Freizeitmangel, hohem Sauerstoffgehalt im Blut sowie starkem Zuwachs der Oberkörpermuskulator führen!
Wie auch bei den Kurzwaffen ist das KK-Standardgewehr der zweite Schritt beim sportlichen Gewehrschießen. Ebenfalls braucht man für den Erwerb dieser Waffe bestimmte Voraussetzungen. Bei Wettkämpfen oder Meisterschaften gibt es drei verschiedene Anschlagsarten. So wird hier eine Serie liegend, eine Serie kniend und eine Serie stehend geschossen.
Beim Luftgewehrschießen verhält es sich ähnlich wie beim Schießen mit der Lupi. Man schießt auf 10 Meter Distanz 40 Schuss in der gleichen Zeit, jedoch auf eine etwas kleinere Scheibe. Auch hier werden Diabolos verschossen. Wie beim Schießen mit der Lupi ist auch das Luftgewehrschießen die Vorstufe für großkalibrigere Waffen.
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